
Die Unterbringung erfolgt überwiegend in 2-Bett-Zimmern mit eigenem Kühlschrank. Auf jeder Etage gibt es Sanitäranlagen (Gemeinschafts-WC, Duschen) getrennt für Männer und Frauen sowie eine Gemeinschaftsküche mit einfachen Herden und Edelstahlspülen. Im 1.OG gibt es einen großen Gemeinschaftsraum. Im Untergeschoss ist eine Waschküche mit Waschmaschinen und Trocknern für die Bewohner. Das LAF hat die Unterkunft mit einer Grundausstattung (Betten, Spinde, Tische, Stühle, Regale) versehen. Im Außenbereich gibt es einen Spielplatz. In der Unterkunft gilt ein Alkoholverbot. Ein Sicherheitsdienst ist rund um die Uhr im Einsatz.
Die einfach ausgestattete Unterkunft bietet den Bewohnern ausreichend Privatsphäre. Mit einer Größe unter 100 Bewohnern ist sie den geplanten Modularen Unterkünften mit bis zu 500 Bewohnern klar vorzuziehen. Es ist allerdings noch völlig unklar, welche Menschen dort vom LAF tatsächlich untergebracht werden, ob anerkannte Asylberechtigte und Kriegsflüchtlinge oder doch abgelehnte Asylbewerber und Ausreisepflichtige. Wir werden die Entwicklung aufmerksam verfolgen und die Unterkunft in sechs Monaten erneut besuchen.
Mit einem neuen Antrag in der BVV setzen wir uns dafür ein, den MUF-Bau sofort zu stoppen und ausreisepflichtige Migranten separat unterzubringen: